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Fährtenarbeit

Ausbildung zur Fährtenarbeit

In der Einleitung zur Fährtenarbeit möchten wir erst einmal ein paar grundsätzliche Dinge erläutern.

Den Unterschied zwischen einer Spur und einer Fährte.

Eine Spur ist eine Zerstörung der Erde, die das menschliche Auge noch wahrnehmen kann. Wie zum Beispiel Traktorspuren auf einer Wiese.

Die Fährte kann vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden. Nur die empfindliche Hundenase kann eine Fährte ausarbeiten. Durch gehen, laufen oder fahren wird die Erdoberfläche zerstört. Das Entstehen einer Fährte und deren Haltbarkeit hängen entscheidend von den Witterungsbedingungen und Bodenverhältnissen ab, die vom Legen bis zum Suchen einer Fährte herrschen.

Wir dürfen davon ausgehen, das der Hund als Nasentier instinktiv Fährten verfolgt. Es handelt sich allerdings um Fährten, die durch Selbsterhaltungstrieb und, oder Geschlechtstrieb verfolgt werden.

Menschenfährten auf Hörlaut zu verfolgen, ist eine Sache die wir ihm beibringen müssen, da sie nicht seinem Naturell entsprechen. Aus diesem Grund ist es wichtig das Instinktverhalten weitgehend auszunutzen.

Das geschieht durch:

1. Systematik in der Ausbildung von Anfang an

2. entsprechende Belohnung

3. dem Hund nach dem erlernen des Suchen von Menschenfährten, das Verfolgen von nicht erwünschten Fährten (Fremd- bzw. Wildfährten) unangenehm zu gestalten